Ausgehend von Wengers (1998; 2002) drei Strukturelementen - Domäne, Gemeinschaft und Praxis - spiegeln unsere Schlüsselelemente diesen Rahmen wider und dienen als Leitfaden für die Entwicklung und das Engagement in einer Community of Practice (CoP).
Der CoP-Prozess im Projekt I CO-COPE
Im Rahmen des I CO-COPE-Projekts wurden in jeder Partnerschule drei CoP-Treffen abgehalten, die den Elementen von Wenger folgten: Domäne, Gemeinschaft, Praxis.
1️⃣ Domäne - Gemeinsames Ziel (Stamm) 🌱: Das erste Treffen konzentrierte sich auf die Identifizierung eines gemeinsamen Ziels.
2️⃣ Gemeinschaft - Aktionsplan (Zweige) 🌿: In der zweiten Sitzung entwickelten die CoP-Mitglieder einen Aktionsplan, in dem Schritte, Zeitpläne und Verantwortlichkeiten festgelegt wurden.
3️⃣ Praxis - Ergebnisse und Reflexion (Früchte) 🍎: Beim dritten Treffen wurden die Ergebnisse ausgewertet und der Prozess reflektiert.
Beginn der Arbeit in einer CoP: Ein gemeinsames Ziel finden
Inspiriert durch eine gemeinsame Leidenschaft, ein gemeinsames Anliegen oder ein gemeinsames Problem, konzentriert sich das Kernteam zunächst auf das DOMAIN - den zentralen Fokus oder "Stamm" der CoP. In dieser Phase beginnt die Arbeit innerhalb einer Community of Practice (CoP), da es darum geht, ein gemeinsames Ziel zu finden und zu vereinbaren, das den Zweck und die Richtung der Gemeinschaft bestimmt;
Warum ein gemeinsames Ziel wichtig ist und wie man es entwickelt
Ein gemeinsames Ziel gibt allen Mitgliedern einer Community of Practice (CoP) Richtung, Zweck und Motivation. Es stellt sicher, dass alle auf ein gemeinsames Ziel hinarbeiten, fördert die Zusammenarbeit und stärkt das Engagement innerhalb der Gruppe. Ohne ein gemeinsames Ziel kann es zu einer Zersplitterung der Bemühungen kommen, und die Wirkung der Gemeinschaft bleibt begrenzt.
Um ein gemeinsames Ziel zu entwickeln, beginnt der Prozess in der Regel mit einer konkreten Erfahrung oder Herausforderung, die das Team gemacht hat. Das kann zum Beispiel ein wiederkehrendes Problem sein (wie eine laute Klasse, Lernbarrieren, Abwesenheit in der Schule) oder eine inspirierende Erfahrung oder Beobachtung (zum Beispiel, wenn man eine effektive Praxis in einer anderen Schule gesehen hat und sich daran anpassen möchte). Ausgehend von diesem Ausgangspunkt, zum Beispiel durch die Frage "Hat jemand die Situation so gemeistert?", initiiert das Kernteam eine offene Diskussion: Individuelle Perspektiven werden ausgetauscht, Zusammenhänge werden herausgearbeitet, gemeinsame Ansätze werden identifiziert und inspirierende oder vielversprechende Ideen werden hervorgehoben.
Durch Diskussion und Konsensbildung können diese Ideen zu einem konkreten, sinnvollen und gemeinsamen Ziel zusammengefasst werden, das den gemeinsamen Schwerpunkt widerspiegelt und den Bereich der CoP definiert;
💡 Tipp: Formulieren Sie Ihr gemeinsames Ziel nach dem SMART-Prinzip - machen Sie es Spezifisch, Messbar, Erreichbar, Relevant, und Zeitgebunden, um Klarheit und Machbarkeit bei der Umsetzung zu gewährleisten.
Vom gemeinsamen Ziel zum Aktionsplan - Aufbau der Gemeinschaft
Auf der Grundlage des gemeinsamen Ziels wird im zweiten Schritt gemeinsam ein Aktionsplan entwickelt, der die Grundlage für die Durchführung von Maßnahmen zur Erreichung des gemeinsamen Ziels bildet.
Dieser Aktionsplan skizziert alle notwendigen Schritte zur Erreichung des Ziels und macht sie für alle Beteiligten sichtbar und transparent. Dabei bringt jede:r seine/ihre Ideen und Vorschläge ein, die partizipativ diskutiert und neu definiert werden. So kann das Team Zusammenhänge zwischen Aktionen erkennen, verstehen, welche Schritte von anderen abhängen, und den Prozess in einer logischen Reihenfolge organisieren.
Gleichzeitig werden gemeinsam spezifische Zeitrahmen für die Umsetzung vereinbart und Zuständigkeiten festgelegt. Durch die Zuweisung gemeinsamer Zuständigkeiten fördert die Gruppe auch Engagement und Kontinuität im Umsetzungsprozess. Dies stellt sicher, dass alle CoP-Mitglieder einen klaren Überblick über den Prozess behalten, dass die Arbeit fokussiert und zielgerichtet bleibt.
Letztendlich stärkt diese gemeinschaftliche Planungsphase das Gefühl der Eigenverantwortung und des Engagements innerhalb der Gemeinschaft und stellt sicher, dass der Fortschritt in Richtung des gemeinsamen Ziels transparent, inklusiv und nachhaltig bleibt. Die Zweige unseres Baumes, die sich ausbreiten und verflechten, symbolisieren diese Phase: das gemeinsame Handeln der Gemeinschaft und die Mitglieder, die aktiv auf ein gemeinsames Ziel hinarbeiten, sich verbinden und zusammenwachsen;
Praxis - Die Früchte der CoP ernten
Am Ende des CoP-Prozesses kommen die Kernteam-Mitglieder zusammen, um sowohl die erzielten Ergebnisse als auch den Prozess selbst zu bewerten und zu reflektieren. Dazu gehören die Bewertung des Fortschritts in Richtung des gemeinsamen Ziels, die Ermittlung der Auswirkungen der ergriffenen Maßnahmen und das Verständnis der wahrgenommenen Ergebnisse, zum Beispiel durch Umfragen, Fragebögen oder Interviews mit den relevanten Zielgruppen.
Neben der Messung der Ergebnisse steht in dieser Phase das Lernen aus der Erfahrung im Vordergrund: Erfolge und Herausforderungen werden offen diskutiert, Lehren werden gezogen, und die Erkenntnisse werden dokumentiert und mit der gesamten Gemeinschaft geteilt. Diese reflektierende Praxis stellt sicher, dass das Wissen erfasst, bewahrt und für zukünftige Initiativen verfügbar gemacht wird.
Die Ergebnisse und Erkenntnisse aus dieser Phase können dann als Grundlage für eine neue Community of Practice dienen, um nachfolgende Projekte zu inspirieren, Strategien zu verfeinern und die kollaborative Praxis kontinuierlich zu verbessern.
In diesem Sinne symbolisieren die Früchte des CoP-Baums greifbare Ergebnisse, gemeinsames Wissen und das Potenzial für Wachstum, das es der Gemeinschaft ermöglicht, sich zu verjüngen, zu verzweigen und gemeinsam neue Herausforderungen anzugehen.
💡 Zusätzliche Aspekte, die in dieser Phase zu berücksichtigen sind:
Förderung der partizipatorischen Bewertung, bei der alle Mitglieder zur Analyse der Ergebnisse beitragen.
Identifizierung von unerwarteten Vorteilen oder Nebenwirkungen, die Aufschluss über künftige Ziele geben können.
Erstellung eines Wissensspeichers (Dokumente, bewährte Praktiken, Werkzeuge), der die Kontinuität und die Einarbeitung neuer Mitglieder unterstützt.
Nachdenken über die Gemeinschaftsdynamik: Was hat bei der Zusammenarbeit, der Kommunikation und der gemeinsamen Entscheidungsfindung gut funktioniert und was könnte noch verbessert werden?
Reflexionsaufgabe
In einer Community of Practice (CoP) lernen die Mitglieder durch gemeinsame Interessen und regelmäßige Interaktion zusammen. Eine zentrale Herausforderung besteht darin, ein gemeinsames Ziel zu finden und zu vereinbaren, das für alle Beteiligten sinnvoll und motivierend ist.
Denken Sie an eine berufliche Gemeinschaft, der Sie angehören. Das kann ein offizielles Team, eine Arbeitsgruppe oder ein informelles Lernnetzwerk sein.
👥 Was verbindet Sie als Gruppe?
- Gibt es bereits ein gemeinsames Ziel - oder ist es noch in der Entwicklung?
🎯 Wie werden Ziele in Ihrer Gruppe diskutiert und definiert?
- Wer initiiert die Gespräche über Ziele?
- Werden alle Stimmen gleichermaßen gehört?
- Wie werden individuelle Motivationen mit der Richtung der Gruppe in Einklang gebracht (oder nicht)?
💡 Was bedeutet ein "gemeinsames Ziel" für Sie persönlich?
- Was macht ein Ziel wirklich zu einem gemeinsamen Ziel und nicht nur zu einem akzeptierten?
- Können Sie sich an einen Moment erinnern, in dem Sie sich einem gemeinsamen Ziel verpflichtet fühlten?
🚀 Was hilft oder behindert den Prozess, ein gemeinsames Ziel zu finden?
- Denken Sie an Aspekte wie Kommunikation, Vertrauen, Führung, Struktur oder Zeit.
- Wie könnten diese in Ihrem Kontext verbessert werden?
Referenzen und weiterführende Literatur
Mortier, K., Hunt, P., Leroy, M., Van de Putte, I., & Van Hove, G. (2010). Communities of practice in inclusive education. Educational Studies, 36(3), 345–355. https://doi.org/10.1080/03055690903424816
Wenger, E. (1998). Communities of Practice: Learning, Meaning, and Identity. Cambridge: Cambridge University Press.
Wenger, E. (2004). Knowledge management as a doughnut. Ivey Business Journal. http://iveybusinessjournal.com/publication/knowledge-management-as-a-doughnut/
Wenger, E., McDermott, R. & William Snyder, W. (2002). Cultivating Communities of Practice: A Guide to Managing Knowledge. Boston: Harvard Business Press.
Wenger-Trayner, E. & Wenger-Trayner, B. (June, 2015). Introduction to communities of practice: a brief overview of the concept and its uses. Wenger-Trayner.com. https://www.wenger-trayner.com/introduction-to-communities-of-practice/
Downloads
Hier können Sie einen Template herunterladen, um Ihren eigenen CoP-Baum zu erstellen.
Ausgehend von Wengers (1998; 2002) drei Strukturelementen - Domäne, Gemeinschaft und Praxis - spiegeln unsere Schlüsselelemente diesen Rahmen wider und dienen als Leitfaden für die Entwicklung und das Engagement in einer Community of Practice (CoP).
Der CoP-Prozess im Projekt I CO-COPE
Im Rahmen des I CO-COPE-Projekts wurden in jeder Partnerschule drei CoP-Treffen abgehalten, die den Elementen von Wenger folgten: Domäne, Gemeinschaft, Praxis.
1️⃣ Domäne - Gemeinsames Ziel (Stamm) 🌱: Das erste Treffen konzentrierte sich auf die Identifizierung eines gemeinsamen Ziels.
2️⃣ Gemeinschaft - Aktionsplan (Zweige) 🌿: In der zweiten Sitzung entwickelten die CoP-Mitglieder einen Aktionsplan, in dem Schritte, Zeitpläne und Verantwortlichkeiten festgelegt wurden.
3️⃣ Praxis - Ergebnisse und Reflexion (Früchte) 🍎: Beim dritten Treffen wurden die Ergebnisse ausgewertet und der Prozess reflektiert.
Beginn der Arbeit in einer CoP: Ein gemeinsames Ziel finden
Inspiriert durch eine gemeinsame Leidenschaft, ein gemeinsames Anliegen oder ein gemeinsames Problem, konzentriert sich das Kernteam zunächst auf das DOMAIN - den zentralen Fokus oder "Stamm" der CoP. In dieser Phase beginnt die Arbeit innerhalb einer Community of Practice (CoP), da es darum geht, ein gemeinsames Ziel zu finden und zu vereinbaren, das den Zweck und die Richtung der Gemeinschaft bestimmt;
Warum ein gemeinsames Ziel wichtig ist und wie man es entwickelt
Ein gemeinsames Ziel gibt allen Mitgliedern einer Community of Practice (CoP) Richtung, Zweck und Motivation. Es stellt sicher, dass alle auf ein gemeinsames Ziel hinarbeiten, fördert die Zusammenarbeit und stärkt das Engagement innerhalb der Gruppe. Ohne ein gemeinsames Ziel kann es zu einer Zersplitterung der Bemühungen kommen, und die Wirkung der Gemeinschaft bleibt begrenzt.
Um ein gemeinsames Ziel zu entwickeln, beginnt der Prozess in der Regel mit einer konkreten Erfahrung oder Herausforderung, die das Team gemacht hat. Das kann zum Beispiel ein wiederkehrendes Problem sein (wie eine laute Klasse, Lernbarrieren, Abwesenheit in der Schule) oder eine inspirierende Erfahrung oder Beobachtung (zum Beispiel, wenn man eine effektive Praxis in einer anderen Schule gesehen hat und sich daran anpassen möchte). Ausgehend von diesem Ausgangspunkt, zum Beispiel durch die Frage "Hat jemand die Situation so gemeistert?", initiiert das Kernteam eine offene Diskussion: Individuelle Perspektiven werden ausgetauscht, Zusammenhänge werden herausgearbeitet, gemeinsame Ansätze werden identifiziert und inspirierende oder vielversprechende Ideen werden hervorgehoben.
Durch Diskussion und Konsensbildung können diese Ideen zu einem konkreten, sinnvollen und gemeinsamen Ziel zusammengefasst werden, das den gemeinsamen Schwerpunkt widerspiegelt und den Bereich der CoP definiert;
💡 Tipp: Formulieren Sie Ihr gemeinsames Ziel nach dem SMART-Prinzip - machen Sie es Spezifisch, Messbar, Erreichbar, Relevant, und Zeitgebunden, um Klarheit und Machbarkeit bei der Umsetzung zu gewährleisten.
Vom gemeinsamen Ziel zum Aktionsplan - Aufbau der Gemeinschaft
Auf der Grundlage des gemeinsamen Ziels wird im zweiten Schritt gemeinsam ein Aktionsplan entwickelt, der die Grundlage für die Durchführung von Maßnahmen zur Erreichung des gemeinsamen Ziels bildet.
Dieser Aktionsplan skizziert alle notwendigen Schritte zur Erreichung des Ziels und macht sie für alle Beteiligten sichtbar und transparent. Dabei bringt jede:r seine/ihre Ideen und Vorschläge ein, die partizipativ diskutiert und neu definiert werden. So kann das Team Zusammenhänge zwischen Aktionen erkennen, verstehen, welche Schritte von anderen abhängen, und den Prozess in einer logischen Reihenfolge organisieren.
Gleichzeitig werden gemeinsam spezifische Zeitrahmen für die Umsetzung vereinbart und Zuständigkeiten festgelegt. Durch die Zuweisung gemeinsamer Zuständigkeiten fördert die Gruppe auch Engagement und Kontinuität im Umsetzungsprozess. Dies stellt sicher, dass alle CoP-Mitglieder einen klaren Überblick über den Prozess behalten, dass die Arbeit fokussiert und zielgerichtet bleibt.
Letztendlich stärkt diese gemeinschaftliche Planungsphase das Gefühl der Eigenverantwortung und des Engagements innerhalb der Gemeinschaft und stellt sicher, dass der Fortschritt in Richtung des gemeinsamen Ziels transparent, inklusiv und nachhaltig bleibt. Die Zweige unseres Baumes, die sich ausbreiten und verflechten, symbolisieren diese Phase: das gemeinsame Handeln der Gemeinschaft und die Mitglieder, die aktiv auf ein gemeinsames Ziel hinarbeiten, sich verbinden und zusammenwachsen;
Praxis - Die Früchte der CoP ernten
Am Ende des CoP-Prozesses kommen die Kernteam-Mitglieder zusammen, um sowohl die erzielten Ergebnisse als auch den Prozess selbst zu bewerten und zu reflektieren. Dazu gehören die Bewertung des Fortschritts in Richtung des gemeinsamen Ziels, die Ermittlung der Auswirkungen der ergriffenen Maßnahmen und das Verständnis der wahrgenommenen Ergebnisse, zum Beispiel durch Umfragen, Fragebögen oder Interviews mit den relevanten Zielgruppen.
Neben der Messung der Ergebnisse steht in dieser Phase das Lernen aus der Erfahrung im Vordergrund: Erfolge und Herausforderungen werden offen diskutiert, Lehren werden gezogen, und die Erkenntnisse werden dokumentiert und mit der gesamten Gemeinschaft geteilt. Diese reflektierende Praxis stellt sicher, dass das Wissen erfasst, bewahrt und für zukünftige Initiativen verfügbar gemacht wird.
Die Ergebnisse und Erkenntnisse aus dieser Phase können dann als Grundlage für eine neue Community of Practice dienen, um nachfolgende Projekte zu inspirieren, Strategien zu verfeinern und die kollaborative Praxis kontinuierlich zu verbessern.
In diesem Sinne symbolisieren die Früchte des CoP-Baums greifbare Ergebnisse, gemeinsames Wissen und das Potenzial für Wachstum, das es der Gemeinschaft ermöglicht, sich zu verjüngen, zu verzweigen und gemeinsam neue Herausforderungen anzugehen.
💡 Zusätzliche Aspekte, die in dieser Phase zu berücksichtigen sind:
Förderung der partizipatorischen Bewertung, bei der alle Mitglieder zur Analyse der Ergebnisse beitragen.
Identifizierung von unerwarteten Vorteilen oder Nebenwirkungen, die Aufschluss über künftige Ziele geben können.
Erstellung eines Wissensspeichers (Dokumente, bewährte Praktiken, Werkzeuge), der die Kontinuität und die Einarbeitung neuer Mitglieder unterstützt.
Nachdenken über die Gemeinschaftsdynamik: Was hat bei der Zusammenarbeit, der Kommunikation und der gemeinsamen Entscheidungsfindung gut funktioniert und was könnte noch verbessert werden?
Reflexionsaufgabe
In einer Community of Practice (CoP) lernen die Mitglieder durch gemeinsame Interessen und regelmäßige Interaktion zusammen. Eine zentrale Herausforderung besteht darin, ein gemeinsames Ziel zu finden und zu vereinbaren, das für alle Beteiligten sinnvoll und motivierend ist.
Denken Sie an eine berufliche Gemeinschaft, der Sie angehören. Das kann ein offizielles Team, eine Arbeitsgruppe oder ein informelles Lernnetzwerk sein.
👥 Was verbindet Sie als Gruppe?
- Gibt es bereits ein gemeinsames Ziel - oder ist es noch in der Entwicklung?
🎯 Wie werden Ziele in Ihrer Gruppe diskutiert und definiert?
- Wer initiiert die Gespräche über Ziele?
- Werden alle Stimmen gleichermaßen gehört?
- Wie werden individuelle Motivationen mit der Richtung der Gruppe in Einklang gebracht (oder nicht)?
💡 Was bedeutet ein "gemeinsames Ziel" für Sie persönlich?
- Was macht ein Ziel wirklich zu einem gemeinsamen Ziel und nicht nur zu einem akzeptierten?
- Können Sie sich an einen Moment erinnern, in dem Sie sich einem gemeinsamen Ziel verpflichtet fühlten?
🚀 Was hilft oder behindert den Prozess, ein gemeinsames Ziel zu finden?
- Denken Sie an Aspekte wie Kommunikation, Vertrauen, Führung, Struktur oder Zeit.
- Wie könnten diese in Ihrem Kontext verbessert werden?
Referenzen und weiterführende Literatur
Mortier, K., Hunt, P., Leroy, M., Van de Putte, I., & Van Hove, G. (2010). Communities of practice in inclusive education. Educational Studies, 36(3), 345–355. https://doi.org/10.1080/03055690903424816
Wenger, E. (1998). Communities of Practice: Learning, Meaning, and Identity. Cambridge: Cambridge University Press.
Wenger, E. (2004). Knowledge management as a doughnut. Ivey Business Journal. http://iveybusinessjournal.com/publication/knowledge-management-as-a-doughnut/
Wenger, E., McDermott, R. & William Snyder, W. (2002). Cultivating Communities of Practice: A Guide to Managing Knowledge. Boston: Harvard Business Press.
Wenger-Trayner, E. & Wenger-Trayner, B. (June, 2015). Introduction to communities of practice: a brief overview of the concept and its uses. Wenger-Trayner.com. https://www.wenger-trayner.com/introduction-to-communities-of-practice/
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